<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <ttl>3600</ttl>
    <link>https://www.schaufelberger.de/blog</link>
    <title>Schaufelberger Entwicklung</title>
    <description>Schaufelberger Blog Newsfeed</description>
    <item>
      <title>Das Investment-Nähkästchen</title>
      <description>&lt;p&gt;Neulich habe ich mich mit einem alten Freund unterhalten und sind auch auf das Thema Geldanlagen gekommen. Dabei haben wir festgestellt, dass wir beide recht interessante Erfahrungen gemacht haben - sowohl gewinnbringende als auch verlustreiche.  Erfahrungen die ich gerne teilen möchte, weil wir zwar alle mit Geld umgehen müssen auf der anderen Seite niemand die Grundlagen vermittelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stattdessen werden wir von allen Seiten umworben unser Geld in diesen oder jeden Investmentfond anzulegen, mit BitCoin reich zu werden, für unsere Rente zu „riestern“ oder mit der richtigen Fortbildung die Sprossen der Karriereleiter schneller zu erklimmen. Die Versprechen der Hochglanzprospekte einzuordnen und zu bewerten ist schwierig und erfordert einen gutes Fundamet an Grundlagenwissen. Nur dann kann man durch die glitzernde Werbewelt und hinter die lachenden Gesichter blicken und die richtigen Fragen stellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darum möchte ich mein Nähkästchen öffnen und von meinen Erfahrungen berichten. Das sind keine Success-Stories und auch keine Dramen und ich will damit niemandem etwas verkaufen. Ich möchte nur zum Selber-Denken anregen und den kritischen Blick schärfen. Außerdem möchte ich noch ein klein wenig unterhalten und hoffe das die Geschichten aus dem Nähkästchen auch ein bisschen spannend sind.&lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6617</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2026-06-07/Das+Investment-N%C3%A4hk%C3%A4stchen</link>
      <pubDate>07 Jun 2026 06:35:16 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ich bin ja kein Nazi, aber...</title>
      <description>&lt;p&gt;Wenn Sätze so beginnen folgen meist fremdenfeindliche Äußerungen oder es werden diejenige in den Schmutz gezogen denen es in unserer Gesellschaft am schlechtesten geht. Mein inneres ich lässt dann zuerst die Kinnlade fallen, seufz hilfesuchend und schlägt die Hand gegen Stirn. Kommen solche Äußerdungen von Freunden, Bekannten oder aus dem Kreis der Familie ist die nächste Reaktion Enttäuschung gepaart mit Fremdschämen, denn eigentlich dachte man, der Mensch gegenüber wäre ganz in Ordnung. Als drittes folgt der  &lt;a title=&quot;bpb: Soll man mit Neonazis reden?&quot; href=&quot;https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/231748/debatte-soll-man-mit-neonazis-reden/&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2180&apos;);&quot;&gt;Impuls etwas dagegen&lt;/a&gt;  zu tun - solche Äußerungen dürfen  &lt;a title=&quot;Fluter: Mit Rechten reden? Ja – aber richtig&quot; href=&quot;https://www.fluter.de/wie-mit-rechten-reden&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2179&apos;);&quot;&gt;nicht unkommentiert stehen bleiben&lt;/a&gt; . Sonst glaubt es womöglich am Ende noch jemand!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber mit Rechten zu diskutieren stufe ich als mindestens schwierig ein. Zum einen weil es schwer ist bei diesen stimmungsaufgeladenen Themen mit Argumenten zu überzeugen und zum anderen weil ich eigentlich nicht schon wieder der sein will, der die Stimmung durch politische Diskussionen kaputt macht. Außerdem bin selbst ich nicht allwissend und  oft verunsichert, ob in der gerade gehörten Aussage nicht doch ein Funken Wahrheit steckt. Viel zu oft schlucke ich dann meinen Unmut hinunter, halten den Mund und wende mich ab. Dabei wäre es besser den Mund auf zu machen und die Debatte auszutragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anfangen kann man eigentlich immer mit „Das stimmt so nicht!“. Und genau so heißt ein kleines Büchlein das Orientierung geben und Werkzeug sein will. Das Buch ist in Zehn Themen von Finanzielle Ungleichheit über Klimakrise, Geschlechtergerechtigkeit, Rassismus, Flucht und Migraton bis zu digitaler Gewalt gegliedert und listet Argumente und Fakten ähnlich wie ein Nachschlagewerk auf. Zusammengetragen wurden die Texte von Organisationen wir Fridays for Future, Mein Grundeinkommen und HateAid.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;a title=&quot;Buch bestellen oder herunterlanden&quot; href=&quot;https://www.mein-grundeinkommen.de/das-stimmt-so-nicht&quot; class=&quot;btn btn-secondary&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2181&apos;);&quot;&gt;Buch: Das stimmt! ... so nicht&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Buch gibt es für nur einen Euro in echtem Papier und kostenlos zum Download. Ich jedenfalls habe es mir sofort heruntergeladen und bestellt und mir vorgenommen in Zukunft kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen. Denn selbst wenn ich mein Gegenüber nicht überzeugen kann, sollte er spüren, dass er nicht die schweigende Mehrheit ist.&lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6622</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2026-06-03/Ich+bin+ja+kein+Nazi%2C+aber...</link>
      <pubDate>03 Jun 2026 12:29:23 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Fokusiert</title>
      <description>&lt;p&gt;Zu Beginn des Jahres möchte ich den Fokus auf ein paar Zahlen richten, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben aber vielleicht gerade deswegen unsere Aufmerksamkeit verdienen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weil es gerade so schön aktuell ist starten wir mit dem Silvesterfeuerwerk. Laut einen  &lt;a title=&quot;Steiende Nachfrage nach Feuerwerk - Stand 2015-12-25&quot; href=&quot;https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/nachfrage-nach-feuerwerk-100.html&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2146&apos;);&quot;&gt;Bericht der Tagesschau&lt;/a&gt;  stieg der Umsatz mit den Böllern 2024 auf 197 mio Euro - 2023 waren es 180 mio Euro. Für dieses Silvester ist das  &lt;a title=&quot;WDR: In den Läden gibt es so viel Feuerwerk wie noch nie - Stand 2025-12-25&quot; href=&quot;https://www1.wdr.de/nachrichten/grosses-angebot-wie-viele-menschen-kaufen-feuerwerk-100.html&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2147&apos;);&quot;&gt;Angebot nochmals stark gestiegen&lt;/a&gt;  und man rechnet mit weiteren Umsatzsteigerungen. Wieviel tatsächlich verkauft wurde wissen wir noch nicht, ich gehe aber davon aus, dass der Umsatz deutlich über 200 mio Euro liegen wird. Nun mag man zur Sinnhaftigkeit der Silvesterknallerei stehen wie man will, fest steht aber, dass Investitionen in Böller verzichtbarer Luxus sind. Wenn man sparen will, könnte man hier ansetzen. Weniger Feuerwerk würde übrigens nicht nur die persönlichen Geldbeutel entlasten, sondern auch die des Staates und der Versicherungen - also die der Steuer- und Beitragszahler - also doch den persönlichen. Schon allein die zusätzlichen  &lt;a title=&quot;MDR: Silvester in Sachsen - Stand 2026-01-01&quot; href=&quot;https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/silvester-bilanz-verletzte-polizei-feuerwehr-100.html&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2148&apos;);&quot;&gt;Einsätze der Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte&lt;/a&gt;  kosten eine ordentliche Stange Geld. Ganz zu schweigen vom Dreck der hinterlassen wird und die Schäden für die Umwelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch die Bundesregierung will sparen und hat daher mit viel Feuerwerk angekündigt, dass Bürgergeld zu refomieren. Ab 2026 soll es Grundsicherung heißen und wartet vor allem mit mehr Sanktionen und Kürzungen auf. Dabei geht es natürlich um viel Geld: Und zwar um rund 275 mio Euro, die dem Steuerzahler aus der Tasche gezogen werden - und zwar durch Leistungsmissbrauch. Da allerdings das Problem des sogenannten „ &lt;a title=&quot;Totalverweigerer: Viel Lärm um Nichts? IAB-Forschungsbericht 20/2025&quot; href=&quot;https://iab.de/publikationen/publikation/?id=15165364&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2150&apos;);&quot;&gt;Totalverweigerers&lt;/a&gt; “ sowieso künstlich hochgespielt wurde und die neuen Regelungen auch viele  &lt;a title=&quot;Tagesschau: Neue Grundsicherung, neue Probleme - Stand 2025-12-30&quot; href=&quot;https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/buergergeld-grundsicherung-100.html&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2149&apos;);&quot;&gt;neue Probleme&lt;/a&gt;  schaffen, ist fraglich ob unterm Strich tatsächlich etwas gespart werden kann. Aber gut, die Regierung lässt sich auf den Druck von rechts ein und fokusiert sich auf Einsparungen, die der Teil der Bevölkerung leisten soll, der am wenigsten hat. Das betrifft auch  &lt;a title=&quot;Spiegel: Jeder vierte Minderjährige ist auf Sozialleistungen angewiesen - Stand 2025-11-08&quot; href=&quot;https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-jeder-vierte-minderjaehrige-ist-auf-sozialleistungen-angewiesen-a-31372c47-6192-4e61-ac83-73a8e94c2b83&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2151&apos;);&quot;&gt;1,8 mio Kinder&lt;/a&gt; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die dritte Zahl die ich auflisten möchte hat mit den beiden anderen nicht zu tun, ist aber ungleich größer. Unserem Land entgeht pro Jahr durch  &lt;a title=&quot;Deutschlandfunk: Dem Staat entgehen 200 mrd Euro pro Jahr durch Steuerhinterziehung. Bericht ab 2:40, Stand 2025-12-17&quot; href=&quot;https://www.deutschlandfunk.de/steuerhinterziehung-wie-man-sie-beziffern-und-bekaempfen-kann-100.html&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2152&apos;);&quot;&gt;Steuerhinterziehung&lt;/a&gt;  und Steuervermeidung ein geschätzer Betrag von 50 bis 200 Milliarden Euro. Der Schaden, der hier vor liegt ist also 180 bis 725 mal größer als alles was beim Bürgergeld eingespart werden kann. Es könnte sich also lohnen den Fokus eher darauf zu lenken. Das würde sogar drei Fliegen mit einer Klappe schlagen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum ersten sollte man die chronisch unterbesetzen Finanzämter mit Personal aufstocken, dann könnte wieder mehr (Betriebs-) Prüfungen durchgeführt und Betrüger entlarvt werden. Das sorgt für neue Jobs am Arbeitsmarkt (erste Fliege). Zweitens sollte die Vermögenssteuer wieder eingesetzt und die Erbschaftssteuer von den schlimmsten Entlastungen für große Vermögen befreit werden. Das wäre ein Schritt in die Richtung Steuerdumping für Reiche zu beenden und für mehr Steuergerechtigkeit  zu sorgen (zweite Fliege) und den rechten Strömungen den Wind aus den Segeln nehmen. Schließlich würden die 50 bis 200 Milliarden Euro zusätzliches Einkommen dem Staat und damit dem Bürgern zu Gute kommen. Wir könnten damit ein ordentliches Bürgergeld finanzieren und auf  &lt;a title=&quot;Recht auf eine angstfreie und menschenwürdige Grundsicherung&quot; href=&quot;https://sanktionsfrei.de/&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2153&apos;);&quot;&gt;Gängeleien&lt;/a&gt;  verzichten, wahrscheinlich hätten wir am Ende sogar noch Geld für ein großes Feuerwerk übrig. Dazu müssen wir einfach nur fokusiert bleiben und dürfen uns nicht von populistischem Geschwätz ablenken lassen.&lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6620</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2026-01-05/Fokusiert</link>
      <pubDate>05 Jan 2026 08:19:05 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Weihnachtsmärchen vom Tellerwäscher</title>
      <description>&lt;p&gt;Wer kennt sie nicht: die Geschichte des fleißigen Menschen der sich vom Tellerwäscher zum Millionär hochgearbeitet hat. Hinter diesem Märchen steckt das Versprechen, dass es in unserer Gesellschaft jeder schaffen kann - man muss sich nur ein bisschen anstrengen, intelligent und geschickt sein und gute Ideen haben. Der  &lt;a title=&quot;Mann schafft es vom Tellerwäscher zum Millionär, indem er Unternehmen erbt (Postillion, 2025-12-19)&quot; href=&quot;https://www.der-postillon.com/2014/12/mann-schafft-es-vom-tellerwascher-zum.html&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2143&apos;);&quot;&gt;Artikel im Postillion vom 19. Dezember&lt;/a&gt;  nimmt das auf die Schippe und zeigt, dass jeder reich werden kann - man muss nur ein paar Millionen erben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und in der Tat, unsere Gesellschaft ist nicht so durchlässig, wie sie sein sollte. Tatsächlich haben rund 35% der Millionäre Deutschland ihr Vermögen einfach nur geerbt - siehe auch  &lt;a title=&quot;Fluter Heft 64 von 2017, Thema: Reichtum&quot; href=&quot;https://www.fluter.de/heft64&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2144&apos;);&quot;&gt;Fluter Heft 64&lt;/a&gt; . Kinder, die wohlhabenden Familien entstammen haben es im Leben einfach leichter. Denn selbst, wenn die Türen der Gymnasien und Universitäten theoretische jedem offen stehen, tummeln sich dort vor allem Kinder von Akademikern. Damit ist der Klassenerhalt vorprogrammiert, denn die wirklich guten Jobs bekommt man nur mit der entsprechenden Ausbildung. Aber selbst als Klassenbester ist es fast unmöglich einen begehrten Job ganz oben auf der Karriereleiter zu bekommen. Einfacher wird das, wenn der Papa oder Onkel als Millionär bereits in diesem Kreisen verkehrt und den eigenen Nachwuchs einführen kann. Wer das Leben in einem guten Haus beginnt startet mit einem großen Vorsprung, der fast nicht einzuohlen ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wünsche mir daher zu Weihnachten, dass unsere Gesellschaft durchlässiger wird und die Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär kein Weihnachtsmärchen bleibt. Frohe Weihnachten!&lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6619</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-12-21/Weihnachtsm%C3%A4rchen+vom+Tellerw%C3%A4scher</link>
      <pubDate>21 Dec 2025 10:14:43 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Modern Stalking</title>
      <description>&lt;p&gt;Nun, gerade als Entwickler und Unternehmer kann ich sehr gut nachvollziehen, wie wertvoll es ist ein paar Informationen über die Besucher der eigenen Webseite oder die Nutzer einer App zu sammeln. Diese können fundierte Antworten auf Fragen wie „Wieviele Nutzer gibt es?“, „Welche Bereiche werden genutzt und welche nicht?“ und „Wirkt unsere Werbung?“ liefern und damit wiederum die Grundlagen für die Entscheidung Feature A statt Feature B zu entwicklen liefern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da heutezutage sowie alles online passiert, ist es nicht weiter schwierig solche Informationen zu sammeln - in den meisten Fällen sind dies eh Abfallprodukte, die nur aus den Logdateien herauszusuchen sind. So habe ich beispielsweise eine Sprachlern-App genutzt und jeden Tag meine Lektionen gemacht. Die Lektionen wurden dabei jeweils vom Server heruntergeladen und am Ende meine Punktzahl übermittelt. Der Anbieter der App wusste also automatisch, wie fleißig ich war, wo ich Fehler gemacht hatte, was mir leicht und was mir schwer fiel, wann ich die Lektionen gemacht hatte und so einiges mehr. Diese Daten bekommt der Anbieter automatisch, einfach dadurch, dass die App (oder Webseite oder was auch immer) genutzt wird. Wie gesagt, das sind wertvolle Informationen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber was will man denn noch wissen? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich gesehen habe welche zusätzlichen Tracking-Dienste die Sprachlern-App nutzt. Ich muss gestehen, dass ich erst darauf aufmerksam wurde als mir mein Smartphone mitteilte, dass Daten an verschiedene Tracking-API von Drittherstellern gesendet werden. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: eine Sprachlern-App sendet Daten an mehrere Tracking-APIs und natürlich auch an die eigenen Server. Absurd finde ich auch, dass die App meines Mobilfunkanbieters ebenfalls mehrere Tracking-APIs nutzt - Dabei bin ich doch sowieso durch meine SIM-Karte ständig mit den nächsten Funkmasten verbunden und mache mich schon allein dadurch zum gläsernen Menschen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da Frage ich mich doch: Warum machen die das? Das diese Tracking-API-Daten überhaupt einen Mehrwert haben, wage ich zu bezweifeln. Bekommen die Geld dafür? Welchem Zwecke dient dieser Datensammelwahn? Wertet die Daten irgendjemand aus? Was machen die Tracking-API-Firmen mit den Daten? Wie sieht es mit der DSGVO aus? Was ist mit dem Gebot der Datensparsamkeit? Tatsächlich würde es mich nicht wundern, wenn sich darum niemand schert. Aber ich finde dass dieses Stalking aufhören muss und wir deshalb diejenigen stärken sollten, die sich für Datenschutz einsetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P.S. Es gibt natürlich auch einen Song „&lt;b&gt;Modern Stalking“&lt;/b&gt; von  &lt;a title=&quot;Webseite von Marsimoto&quot; href=&quot;https://www.marsimoto.de/&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2130&apos;);&quot;&gt;Marsimoto&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6610</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-12-11/Modern+Stalking</link>
      <pubDate>11 Dec 2025 07:14:14 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Dark Office: 14.000 Bürojobs fallen weg</title>
      <description>&lt;p&gt;Seit Beginn der Industrialierung wurde es immer wichtiger effizient zu arbeiten: die Produktivität zu steigern und die Kosten zu senken. Bereits in den ersten Fabriken wurden Maschinen eingesetzt, damit schwere Arbeiten, die von Männern erledigt werden mussten, von Frauen - die billiger waren - und dann von Kindern - die noch billiger waren - übernommen werden konnten. In modernen Produktionshallen haben Roboter viele Arbeiten komplett übernommen. Arbeiten die gefährlich, gesundheitschädlich oder einfach nur langweilig sind. Aber auch Tätigkeiten, für die Menschen nicht präzise und stark genug sind - also mehr Pausen benötigen oder langsamer sind. Sogenannte Dark Factories, in denen kein Licht brennt, weil dort nur noch Roboter und Automaten arbeiten sind Realität geworden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Traditionell fand die Automatisierung in den Werkshallen statt. Mit Computern und dem Internet hat die Automatisierung aber längst auch die Büros erobert. Gerade im letzten Jahrzehnt wurde in der Verwaltung massiv an der Effizienzschraube gedreht und die Produktivität gesteigert. Was heutzutage eine Person alleine bewältigt (oder bewältigen muss), war früher die Arbeit eines ganzen Teams. Das bedeutet natürlich auch Entlassungen, wie die, die heute in den Nachrichten die Runde machten:  &lt;a title=&quot;Deutschlandfunk: Amazon streicht Bürojobs (2025-10-28)&quot; href=&quot;https://www.deutschlandfunk.de/amazon-streicht-rund-14-000-buerojobs-104.html&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2124&apos;);&quot;&gt;Amazon will 14.000 Stellen in der Verwaltung streichen&lt;/a&gt; . Teilweise wird der Stellenabbau mit Produktivitätssteigerungen durch den Einsatz von KI begründert - sprich: Automatisierung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schaut man sich um, sind wir vom Dark Office gar nicht mehr so weit entfernt. Wir Kunden haben uns längst daran gewöhnt mit Webshops und Selbstbedienungsterminals zu interagieren. Es hat ja auch große Vorteile, wenn man Dinge online erledigen kann: Wir suchen Produkte, stöbern in Katalogen, finden den billigsten Anbieter, bestellen, bezahlen, lassen liefern und schicken die Retoure zurück ohne auch nur mit einzigen Menschen Kontakt zu haben. Das ist bequem, spart Zeit und ist für die Unternehmen natürlich um ein vielfaches billiger als teures Fachpersonal einzustellen - Menschen, die nur acht Stunden am Tag arbeiten, am Wochenende frei haben, Urlaub machen, sogar manchmal krank sind und auch noch was vergessen können. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Automatisierung aufhalten zu wollen ist utopisch. Das will ich auch gar nicht. Ich profitiere ja selbst gewaltig davon und entwickle (programmiere) für meine Kunden Automatisierungslösungen (ob mit oder ohne KI), ich habe sogar eine Plattform ins Leben gerufen die  &lt;a title=&quot;Zenopia Partner: Sie lieben was sie tun und möchten es mit dir teilen. &quot; href=&quot;https://zenopia.de/partner&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2126&apos;);&quot;&gt;Enthusiasten&lt;/a&gt; , die Workshops anbieten das Leben erleichtert - durch Automatisierung (der Büroarbeit):  &lt;a title=&quot;Zenopia: Marktplatz für Kurse, Workshops und Veranstaltungen die dir gut tun&quot; href=&quot;https://zenopia.de/&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2125&apos;);&quot;&gt;Zenopia&lt;/a&gt; . Ich bin also kein Feind der Automatisierung - im Gegenteil. Traurig finde ich aber, dass  die Automatisierung nicht hält was sie verspricht. Anstatt aufgrund unserer enormen Produktivitität weniger zu Arbeiten, wird einfach immer mehr produziert und wir sollen immer mehr konsumieren. Dabei werden die Dinge immer billiger und der Preis den wir dafür zahlen immer höher. Vielleicht kommt nach dem Dark Office die Dark Earth.&lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6609</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-10-28/Dark+Office%3A+14.000+B%C3%BCrojobs+fallen+weg</link>
      <pubDate>28 Oct 2025 03:31:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Mittmachzwang</title>
      <description>&lt;p&gt;Sicher haben wir alle schonmal Bilder mit Freunden ausgetauscht. Dank diverser Cloud-Dienste oder  &lt;a title=&quot;Cloud-Dienst&quot; href=&quot;https://nextcloud.com/&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2118&apos;);&quot;&gt;NextCloud&lt;/a&gt;  und der Allgegenwärtigkeit des Internets geht das einfach und schnell: Man bekommt einen Link und schon kann man Dateien hoch- und runterladen. Ein Kinderspiel. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neulich habe ich wieder so einen Link bekommen. Diesesmal mit einer OneDrive-URL. OneDrive ist ein Cloud-Dienst von Microsoft. Zuerst sah alles ganz normal aus, nur dass ich die wichtigste Funktion nicht finden konnte. Es gibt einfach keinen Knopf für „alles herunterladen“. Stattdessen werden mir alle möglichen tollen Funktionen angeboten und um diese nutzen zu können, muss ich mich zunächst mit meinem Microsoft-Konto anmelden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur, ich habe kein Microsoft-Konto. Ich will auch gar keines. Aber hier zwingt man mich mitzumachen. In diesem Fall werde ich das nicht tun und im Zweifel auf die Bilder verzichten. Aber viele andere Menschen tun das tagtäglich und werden so immer enger an die großen Tech-Konzerne gebunden. Denn inzwischen sind sie es, die sich das Internet zu eigen gemacht haben. Ich denke es wird Zeit darüber nachzudenken und die Welt, oder wenigstens das Internet, zurück erobern.&lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6608</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-10-07/Mittmachzwang</link>
      <pubDate>07 Oct 2025 06:45:45 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Schuster bleib bei deinen Leisten</title>
      <description>&lt;p&gt;Heute habe ich die Konstruktionszeichnung für ein Hochbett erstellt und an den Zimmereibetrieb zur Fertigung übergeben. Als Informatiker, der sich den ganzen Tag mit Geschäftsprozessen außeinandersetzt ist das weit ab von meinem Fachgebiet und Lichtjahre von meiner Kernkompetenz entfernt. Eigentlich soll man auch als Informatiker wie der Schuster bei seinen Leisten bleiben und fachfremde Arbeiten outsourcen. Ich habe die Zeichnung trotzdem selbst erstellt und mich dafür extra ein wenig in das CAD-Programm eingearbeitet. Trotz, oder gerade weil es nichts mit dem zu tun hat was ich wirklich kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich ist sind meine CAD-Skills auf schlechtem Anfänger-Niveau und ich werde sicher niemals gut darin werden aber es hat Spaß gemacht Neues zu lernen und dabei sogar etwas erschaffen zu können. Natürlich ist das für mich nur ein Hobby und ich werde das Erlernte bestimmt nicht in meiner beruflichen Tätigkeit einbringen können. Auf der anderen Seite sind solche Projekte immer eine gute Gelegenheit über den Tellerrand hinaus zu blicken und die Komfortzone zu verlassen. Ich glaube es ist grundsätzlich wichtig neugierig zu bleiben und sich an Dinge zu wagen, von denen man überhaupt keine Ahnung hat. Schuster und Informatiker sollten also viel öfters ihr Leisten links liegen lassen und zu anderen Werkzeugen greifen.&lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6607</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-10-02/Schuster+bleib+bei+deinen+Leisten</link>
      <pubDate>02 Oct 2025 08:17:46 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Peter Thiel Verschwörung</title>
      <description>&lt;p&gt;Peter Thiel ist ein geheimnisvollen Tech-Milliardär, der in Hintergrund die Fäden zieht. Die Podcast-Miniserie erzählt die Geschichte von Geld, Macht und völlig abstrusen Visionen. Wer nicht an Verschwörungstheorien glaubt, wird hier ins Wanken geraten. Empfehlenswert! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Peter Thiel Story, eine Audio-Serie in sechs Folgen zwischen 30 und 40 Minuten:  &lt;a title=&quot;Podcast von Deutschlandfunk 2025 - Die Peter Thiel Story&quot; href=&quot;https://www.deutschlandfunk.de/die-peter-thiel-story-100.html&quot; class=&quot;btn btn-primary&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2115&apos;);&quot;&gt;Peter Thiel Story - Podcast&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6606</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-09-27/Die+Peter+Thiel+Verschw%C3%B6rung</link>
      <pubDate>27 Sep 2025 06:24:19 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Hat sich was geändert?</title>
      <description>&lt;p&gt;Vor einem Monat hatte ich Geburtstag. Nun ja, dass passiert häufiger zu dieser Jahreszeit und es ist sogar schon so häufig passiert, dass ich fünfzig geworden bin. Natürlich habe ich den runden Anlass genommen um eine ordentliche Feier daraus zu machen. Die gab es dann auch - wenn auch etwas weit ab vom Schuss in einem  &lt;a title=&quot;Waldschulheim Halbendorf / Spree&quot; href=&quot;https://www.schullandheime.de/halbendorf&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2114&apos;);&quot;&gt;Schullandheim bei Bautzen&lt;/a&gt; . Dafür hatten wir dort viel Platz, ein Lagerfeuer, einen Badezuber, eine Sauna und genügend Betten, so dass niemand gezwungen war am Abend wieder aufzubrechen. Genauer gesagt hatten wir das Schullandheim für das ganze Wochenende gemietet, so dass viele bereits am Freitag anreisten und am Samstag noch einen schönen Ausflug machen konnten. Ich denke wir hatten eine schöne Feier, mir zumindest hat es sehr viel Spaß gemacht und es hat mich gefreut, so viele tolle Menschen auf einem Haufen zu haben. Aber auch das ist schon wieder zwei Wochen her. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seither wurde ich des öftern gefragen, ob sich mit dem neuen Lebensjahr etwas geändert hat. Es war schließlich ein runder Geburtstag und allein die Zahl 50 ist an sich schon respekteinflößend. Nicht das man jetzt mehr Respekt vor mit hätte. Es ist eher so, dass ich mehr Respekt vor der Jungend haben sollte und sie nicht mit den Geschichten von alten Männern langweilen. Wirklich verändert hat sich eigentlich nichts, außer, dass ich seitem überall diese kleinen Deko-50er-Glitzerdinger finde. Die wurden nämlich am Geburtstag am Frühstückstisch großzügig verstreut und seitdem vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht ein oder zwei davon irgendwo in der Wohnung finde. &lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6605</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-09-23/Hat+sich+was+ge%C3%A4ndert%3F</link>
      <pubDate>23 Sep 2025 05:31:06 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die neue Hardware ist virtuell</title>
      <description>&lt;p&gt;Wie auch bei einen Desktop-PC ist es auch bei Servern an der Zeit die alte Hardware durch neue zu ersetzen. Denn obwohl das alte System für die meisten unserer Anforderungen noch gut genug war, machten sich doch deutlich die alten, langsamen Festplatten bemerkbar. Der Server hat immerhin schon über 10 Jahre auf dem Buckel und selbst wenn hin und wieder eine defekte Festplatte ausgetauscht wurde, ändert das nichts an der Performance. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Obwohl wir schon den neuen Server schon vor ein paar Monaten angemietet hatten, haben wir den Umzug doch immer vor uns her geschoben. Natürlich war es verlockend das neue, schnelle System auszuprobieren. Aber ein laufenden System umzuziehen ist hat so seine Stolpersteine - erst recht, wenn es schon so lange läuft und auf unsere Bedürfnisse angepasst wurde. Schließlich brachte dann die Kündigung des alten Server eine Deadline, die für Motivation sorgte. Natürlich gab es dann beim Umzug noch ein paar Problem, aber im großen und Ganzen hat alles so funktioniert, wie wir es geplant hatten. So haben wir gestern den großen Hebel umlegt, damit der neue Server endgültig die Dienste des alten übernimmt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bereits während des Umzugs konnten wir immer wieder veststellen, wie viel leistungsstärker der neue Server ist. Datenbankabfragen, die früher Minuten gedauert haben sind jetzt in Sekunden erledigt und Arbeiten mit großen GIT- und Subversion-Repositories sind jetzt in einem Fingerschnippen fertig. Dabei haben wir bewusst auf echte Hardware verzichtet und einen virtuellen Server gemietet - wenn auch einen, der die darunter liegende Hardware für sich alleine hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachtrag 2025-09-23:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Inzwischen läuft der Server nun schon fast einen Monat einwandfrei. Es gab keine Ausfälle und niemand hat etwas von dem Umzug mitbekommen oder sich bei uns gemeldet weil irgendetwas anders ist. Das ist natürlich auf der einen Seite schade, weil die Arbeit die dahinter steckt niemand sieht, auf der anderen Seite gibt es kein besseres Lob.&lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6603</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-08-29/Die+neue+Hardware+ist+virtuell</link>
      <pubDate>29 Aug 2025 12:39:06 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Tipp- und Schusselfehler</title>
      <description>&lt;p&gt;Neulich hat mich eine Freundin gefragt, ob sie mir helfen soll die Schaufelberger-Webseite Korrektur zu lesen. Es muss wohl schlimmer sein, als ich dachte. Naja, ich weiss ja, dass ich nicht der Held der Rechtschreibung bin und wenn ich am Computer schreibe kommen auch noch Tippfehler dazu. Von Flüchtigkeitsfehler, Buchstabendreher und Wortschusseleien ganz zu schweigen. Ach, und die Zeichensetzung - ein Graus!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, es wäre wirklich angebracht zumindest einmal die Rechtschreibkorrektur drüber laufen zu lassen. Einen echten Menschen würde ich diese Arbeit nicht zumuten wollen. In Anbetracht der Tatsache, dass es aber alleine über 1500 Artikel im Blog gibt lässt mich davor zurückschrecken, denn selbst wenn die Autokorrektur tadelos funktioniert, wäre es eine Menge Arbeit das alles zu exportieren und später wieder zu importieren (bzw. diesen Prozess zu automatisieren). In anbetracht meiner ohne hin schon gut gefüllten ToDo-Liste sehe ich also davon ab. Wir müssen also mit meinen Fehlern leben - du, weil es das Lesen erschwert und ich, weil man sich über meine Fehler lustig machen kannst. Für die Zukunft verspreche ich mehr auf Rechtschreibung und sonstiger Verdreher zu achten. &lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6602</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-08-18/Tipp-+und+Schusselfehler</link>
      <pubDate>18 Aug 2025 07:41:36 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>pHqghUme greift wieder an</title>
      <description>&lt;p&gt;So sehr es mich auch freut, wenn ich Nachrichten von unserem Kontaktformular unserer Webseite bekommen, so nervig sind auch die Angriffe von „&lt;b&gt;pHqghUme“&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit ein paar Stunden versucht jemand unsere Webseite zu hacken. Offensichtlich handelt es sich dabei um einen Bot, der auf Formulare von Webseiten losgelassen wird. Der Bot füllt die Formulare aus und hinterlässt als Name &lt;b&gt;„pHqghUme“ &lt;/b&gt;und eine ähnlich E-Mail-Adresse. Die anderen Felder werden mit sinnlosem Quatsch, Quatsch der leider oftmals gar nicht so harmlos ist. Mit Texten wie „if(now()=sysdate(),sleep(15),0)“ wird nämlich versucht Programmcode auszuführen oder mit „-1&quot; OR 2+57-57-1=0+0+0+1“ in die Datenbank einzudringen. Im Prinzip sind solche Angriffe kein Problem solange sie erfolgreich abgewehrt werden. Nervig sind sie trotzdem, weil durch sie ein haufen Müll entsteht (Log-Dateien, Datenbank-Einträge, Nachrichten, ...) und natürlich auch die Serverlast hochtreibt. Manchmal sind solche Angriffe auch ganz schön teuer. Selbst wenn sie keinen direkten Schaden anrichten, sorgen sie für Aufwände: Da ruft ein Mitarbeiter der Marketingabteilung bei den IT-Admins an, weil er über suspekte Nachrichten gestolpert sind, die Admins wissen erstmal auch nicht weiter, weil die Webseite von einem externen Dienstleister betreut wird. Dann klingelt dessen Telefon und so weiter. Am Ende wurden fünf Menschen aus der Arbeit gerissen und insgesamt für ein paar Stunden beschäftigt und der Chef wundert sich, warum der externe Dienstleister wieder eine Rechnung stellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sucht man im Netz nach  &lt;a title=&quot;Mit einer Suchmaschine nach pHqghUme suchen&quot; href=&quot;https://www.startpage.com/do/dsearch?q=pHqghUme&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2111&apos;);&quot;&gt;pHqghUme&lt;/a&gt; , sieht man, dass die Angriffe kein Einzellfall sind. Die Ergebnislisten sind viele Seiten lang. Mal hat der Bot Einträge im Gästebuch erstellt, mal neue Benutzer angelegt oder Foren mit sinnfreien Beiträgen beglückt. Und das sind nur die Angriffe, die im Netz öffentlich sichtbar sind. Ich gehe davon aus, dass viel mehr Betreiber von Webseite - wie wir - von Angriffen auf Kontaktormulare und ähnlichen geärgert wurde. Sicher gibt es auch schwierige Fälle, in denen die Angriffe Erfolg hatten und Webseiten gehäckt wurden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für uns sind solche Angriffe immer wieder eine Bewährungsprobe, die zeigen, wie wichtig es ist bei der Programmierung auf Sicherheit zu achten - und das schon im Design-Phase. Somit sind Angriffe von „&lt;b&gt;pHqghUme“ &lt;/b&gt;für uns harmlos und der Schaden beläuft sich auf ein paar Minuten Verwirrung beim lesen der Nachrichten über den erneuten Einbruchsversuch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P.S. der Angriff lief noch bis in die Abendstunden...&lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6601</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-07-30/pHqghUme+greift+wieder+an</link>
      <pubDate>30 Jul 2025 07:19:04 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Endlich wieder normale Leute</title>
      <description>&lt;p&gt;Dieses Jahr ist es wieder soweit und die holländische Hacker Community lädt zu  &lt;a title=&quot;What Hackers Yearn&quot; href=&quot;https://why2025.org/&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2107&apos;);&quot;&gt;WHY 2025&lt;/a&gt;  ein. Schon nächste Woche öffnen sich die Tore und man hat endlich wieder die Gelegenheit ganz &lt;b&gt;normale Leute&lt;/b&gt; aus von überall aus Europa ja sogar der ganzen Welt zu treffen. Ich freue mich schon jetzt auf die vielen Vorträge, tollen Zelte, Villages und Projekte, auf das Camp an sich aber vor allem darauf viele Menschen zu treffen. &lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6600</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-07-28/Endlich+wieder+normale+Leute</link>
      <pubDate>28 Jul 2025 08:11:27 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Vermögenssteuer - jetzt!</title>
      <description>&lt;p&gt;Es gibt viele Arten von Steuern, drei wesentliche Möglichkeiten Menschen direkt zu besteuern sind: Einkommensteuer, Erbschaftsteuer (Geschenke) und Vermögensteur. Da Steuern nicht nur dazu da sind die Ausgaben eines Staates zu decken, sondern weiter reichende Auswirkungen haben ist es geradezu fahrlässig auf eine der drei Arten zu verzichten. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es die Vermögenssteuer seit 1997 faktisch nicht mehr. Das sollte sich endlich ändern!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit April läuft eine Petition zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Bisher gibt es rund 13.000 Unterschriften, benötigt werden 30.000 - es wird also Zeit mitzumachen. Unterzeichnen kann man online, schnell und unkompliziert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;a title=&quot;Petition für die Wiedereinführung Vermögenssteuer in der BRD&quot; href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2025/_04/_09/Petition_180180.html&quot; class=&quot;btn btn-primary&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2104&apos;);&quot;&gt;Vermögenssteuer wieder einführen!&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kommentaren zufolge ist die Vermögenssteuer  &lt;a title=&quot;Kommentar von Ylander, der offensichtlich glaubt das der Markt die Probleme schon lösen wird&quot; href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2025/_04/_09/Petition_180180/forum/Beitrag_837587.nc.html&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2105&apos;);&quot;&gt;populistisch-kommunistischer Irrsinn&lt;/a&gt; , doch wer zugänglich ist für rationale Argumente wird feststellen, dass die Vermögenssteuer in wichtiger Baustein ist um soziale Gerechtigkeit zu schaffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vermögen ist auch in der BRD ungleich verteilt. Dabei besitzt das reichste 1% der Bevölkerung 27%, die Top 10% über 58% und die ärmsten 50% gerade weniger als 4% des Vermögens. Das bedeutet, dass der sogenannte Mittelstand (also 40% der Bevölkerung) rund 37% des Vermögens besitzt - also etwas weniger als ihm zusteht. Gleichzeitig besitzt die Hälfte der Bevölkerung quasi nichts. Allein diese Zahlen machen deutlich, dass Vermögen gerechter verteilt werden müssen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei sind die meisten und größten Vermögen vererbt und wurden nicht durch Fleiß, Können, Wissen und Arbeit geschaffen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leider ist es auch so, dass Vermögen schneller wachsen als die Gesamtwirtschaft. Die Rendite aus Vermögensanlagen ist im Durschnitt höher als der jährliche Gehaltszuwachs, was dazu führt, dass der Abstand zwischen denen, die für Lohn arbeiten und denen, die von Kapitalerträgen leben weiter wächst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zudem wachsen größe Vermögen schneller als kleine. Das liegt einfach daran, dass sich der Kleinanlege mit kleinen Zinsersätzen zufrieden geben muss, während es für größere Investments viel mehr Möglichkeiten gibt und sie stärker von Kursgewinnen profitieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Außerdem würde eine Vermögenssteuer zu einer steuerliche (und statistische) Erfassung der Vermögen. Derzeit sind lediglich (ungefähr) Vermögen erfasst die auf Bankkonten liegen. Eine steuerliche Erfassung würde vieles aufdecken und zu einem großen Erkenntnisgewinn führen. Derzeit gibt es solche Erhebungen nur für die Armsten: derjenige der Sozialleistungen beantragt muss seine kompletten Vermögen, Einkommen und Zuwendungen offen legen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Vermögenssteuer würde viel Geld in die Staatskasse spülen. Geld das nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung aufgebracht werden müsste. Tatsächlich würde eine Vermögenssteuer ab € 1mio weniger als 10% der Befölkerung betreffen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Vermögenssteuer würde nicht dazu führen, dass sich jemand weniger leisten kann. Es würde nur helfen den rasanten Wachstum der großen Vermögen zu bremsen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es wird also höchste Zeit die Vermögenssteuer wieder einzuführen! &lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6599</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-07-05/Verm%C3%B6genssteuer+-+jetzt%21</link>
      <pubDate>05 Jul 2025 02:51:11 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Befreiung vom Nationalsozialismus</title>
      <description>&lt;p&gt;„Der 8. Mai ist als Tag der Befreiung oder auch als Tag des Sieges (Fête de la Victoire) in einigen europäischen Ländern ein Gedenk- oder Feiertag, an dem als Jahrestag zum 8. Mai 1945 der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und damit des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa und der Befreiung vom Nationalsozialismus gedacht wird.“ Zitat  &lt;a title=&quot;Artikel auf Wikipedia, abgerufen am 2025-05-08&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Befreiung&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2095&apos;);&quot;&gt;Wikipedia-Eintrag über den Tag der Befreigung&lt;/a&gt; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Achzig Jahre ist es her, dass Deutschland vom Nationalsozialismus befreit wurde. Die Wunden haben unsere Eltern und Großeltern mit in unsere Generation und damit auch zu den Kindern von heute getragen. Man sollte meinen die Lektionen seien schmerzhaft und lehrreich gewesen. Aber leider macht sich überall wieder nationalistisches Gedankengut breit. Ich hoffe wir werden einsehen, dass dies ein schlimmes Ende nimmt bevor wir wieder befreit werden müssen.&lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6598</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-05-08/Befreiung+vom+Nationalsozialismus</link>
      <pubDate>08 May 2025 04:29:23 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kisten und Kaution stemmen</title>
      <description>&lt;p&gt;Ein Umzug ist anstrengend und teuer. Schließlich sind es nicht nur Kisten und die Waschmaschine die es zu stemmen gilt, überall entstehen Kosten die getragen werden müssen. Das beginnt bei den Umzugkartons, die man vielleicht günstig gebraucht erstehen kann, geht über die Wandfarbe und Pinsel, bis zu den Spritkosten für den Miettransporter. Dabei haben wir haben wir den neuen Spiegel fürs Bad oder den Schlafzimmerschrank der fällig ist noch gar nicht berücksichtigt. Hinzu kommt die Doppelbelastung weil man für einen Monat (oder mehr) die Miete für die alte und die neue Wohnung zahlen muss. Zu allem Überfluss wird die &lt;b&gt;Kaution (Mietsicherheit)&lt;/b&gt; für die neue Wohnung noch vor dem Einzug fällig und die Kaution für die alte Wohnung bekommt man erst weit nach dem Umzug zurück.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da sich die Höhe der Kaution meist das zwei- oder dreifache der Monatsmiete ist, reißt das ein ordentliches Loch in die ohnehin schon strapazierte Haushaltskasse. Wohl dem, der über ein gut gefülltes Tagesgeldkonto verfügt! Aber leider schwimmen die meisten von uns nicht im Geld und müssen besonders in so kostspieligen Umzugsmonaten sehr genau auf die Abbuchungen achten. &lt;b&gt;Woher also das viele Geld (beispielsweise € 1500,-) für die Kaution nehmen&lt;/b&gt;, die der neue Vermieter als Sicherheit verlangt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Manchmal ist die Lösung bereits im Mietvertrag aufgezeichnet. Mit ein wenig Glück ist im Abschnitt über die Kaution bereits vermerkt, dass diese auch in Raten gezahlt werden kann. Das hilft ungemein, weil sich dadurch die Ausgaben auf mehrere Monate strecken lassen. Aber selbst wenn hier nichts steht, lohnt es sich den Vermieter zu fragen, ob eine &lt;b&gt;Ratenzahlung&lt;/b&gt; möglich ist. Da auch Vermieter wissen wie teuer ein Umzug ist, lassen sich viele darauf ein. Es versteht sich von selbst, dass die Raten dann pünktlich bezahlt werden müssen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine andere Möglichkeit die Ausgaben zu auf einen längeren Zeitraum zu verteilen ist ein Kredit. Einen &lt;b&gt;Ratenkredit&lt;/b&gt; von seiner Hausbank zu bekommen ist meist kein Problem und in Zeiten des Online-Banking eine Sache von wenigen Tagen. Die Konditionen für einen Ratenkredit sind von der Kreditwürdigkeit (Bonität) und weiteren Fatkoren wie Betrag und Laufzeit abhängig. Natürlich entstehen bei einem Ratenkredit wieder Kosten: die Zinsen. Diese liegen derzeit zwischen 4% und 10% (pro Jahr), sind also nicht zu vernachlässigen aber durchaus im Rahmen. Bei einem Ratenkredit werden die Montsraten zwar zu Beginn festgelegt, aber man kann trotzdem die Raten ändern oder Sondertilgungen leisten. (Darauf sollte man beim Abschluss des Ratenkredits unbedingt achten.) Gerade die Möglichkeit beliebige und kostenfreie &lt;b&gt;Sondertilgungen&lt;/b&gt; vornehmen zu können ist bei dieser Art von Kredit besonders wichtig. Dann kann man nämlich auch einen zu großen Kredit aufnehmen und schnell wieder los werden. Das wäre beispielsweise ein Kreditsumme von € 5000,-, für die Kaution werden aber nur € 1500,- benötigt, dann kann man ein paar Tage später € 3500,- „sonder-“ tilgen. Sobald man wieder bei Kasse ist - wenn man zum Beispiel die Kaution der alten Wohnung zurück bekommen hat - tilgt man wieder, so dass in ein paar Monaten die Kreditschulden auf einen sehr kleinen Betrag (oder gar auf Null) geschrumpft sind. Dann dauert es nur noch ein paar Monatsraten bis der Ratenkredit komplett getilgt. Jetzt ist man wieder frei und hat nur ein paar Euro Kreditkosten (Zinsen) an die Bank gezahlt. Aber klar, der Ratenkredit ist eben ein Produkt der Bank und die Bank will damit Geld verdienen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine andere Möglíchkeit für die Kaution aufzukommen bietet die Mietbürgschaft. Das ist ein Produkt, das von einigen Versicherungen angeboten wird. Dabei bekommt der Vermieter als Kaution kein Geld sondern die Bürgschaft der Versicherung - der Vermieter kann sich also sicher sein, dass die Versicherung für die Kosten zur Not aufkommt. Der Vorteil für den Mieter ist, dass er die € 1500,- für die Kaution nicht aufbringen muss. Stattdessen zahlt er eine jähliche/monatliche Prämie an die Versicherung. Wenn der Vermieter auf die „Kaution“ - also die Bürgschaft - zurückgreift, zahlt erstmal die Versicherung, diese holt sich die Kosten beim Mieter wieder. Wobei die Versicherung natürlich auch die eigenen Kosten geltend macht. Um Unterschied zum Kredit, zahlen die monatlichen Gebühren die Kaution nicht ab. Das bedeutet die Gebühren fallen so lange an, wie der Mietverhältnis besteht (viele Jahre). Damit summiert sich die „kleine“ monatliche Versicherungsprämie von € 5,- in drei Jahren auf € 1800,- und damit € 300,- mehr als die Kaution. Ein Kredit über € 1500,- mit 10% Zinsen und einer monatlichen Rate von € 48,10 wäre nach drei Jahren abbezahlt und hätte insgesamt € 1731,60 gekostet (Beispielrechnung ohne Sondertilgung). Ab dem vierte Jahr fällt die Raten weg, die Versicherungsprämie muss immer noch gezahlt werden. Die Mietbürgschaft ist eben ein Produkt und die Versicherung will damit Geld verdienen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie man es auch dreht und wedet, ein Umzug ist teuer und die Kaution macht es nicht einfacher. Am besten ist es natürlich, wenn man rechtzeitig anfängt zu sparen wenn ein Umzug ansteht und man so einen ausreichend großen finanziellen Puffer hat. Wenn es abzusehen ist, dass das Geld doch knapp wird, sollte man ehrlich sein und mit dem Vermieter sprechen - die Chancen sind wahrscheinlich gar nicht so schlecht, dass er sich auf eine Ratenzahlung der Kaution einlässt. &lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6597</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-04-29/Kisten+und+Kaution+stemmen</link>
      <pubDate>29 Apr 2025 02:18:14 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kinder an die Macht</title>
      <description>&lt;p&gt;Mit seinem Song  &lt;a title=&quot;Artikel auf Wikipedia, abgerufen am 2025-04-08&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kinder_an_die_Macht_(Lied)&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2090&apos;);&quot;&gt;Kinder an die Macht (von 1986)&lt;/a&gt;  hatte Herbert Grönemeyer sicher nicht  &lt;a title=&quot;Artikel auf Wikipedia, abgerufen am 2025-04-08&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2092&apos;);&quot;&gt;Donald Trump&lt;/a&gt;  im Sinn. Dabei fühlt man sich bei Trumps Handlungen und Aussagen an Kleinkinder erinnert. So schreibt er beispielsweise in seinem Buch The Art of The Deal (1987) „Ich setze mir sehr hohe Ziele und dann dränge und presse ich und schiebe ich einfach, bis ich erreiche, was ich will“ und lässt in mir sofort das Bild eines quengelnden Kindes, dass am Süßigkeitenregal im Supermarkt mit trommelnden Fäusten auf dem Boden liegt vor meinem geistigen Auge erscheinen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;a title=&quot;Deutschlandfunk, 08. April 2025: Trumps Strafzölle&quot; href=&quot;https://www.deutschlandfunk.de/trump-zoelle-folgen-eu-deutschland-mexiko-kanada-china-100.html&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2091&apos;);&quot;&gt;Aktuell sorgt Trump&lt;/a&gt;  mit seiner Zoll-„Politik“ für Durcheinander und fallende Börsenkurse (die Börse geht also davon aus, dass es mit der Wirtschaft bergab gehen wird). Dabei „argumentiert“ Trump damit, dass die USA von den Handelspartnern ausgenutzt wird, weil diese mehr Waren und Dienstleistungen in die Vereinigten Staaten verkaufen als umgekehrt. Viel zu lange hätten andere Länder die USA als ihr Sparschwein missbraucht und bestohlen, so Trump.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf diesem Kindergarten-Niveau spielt sich also derzeit die internationale Handelspolitik ab. Wollen wir hoffen, dass die Welt außerhalb der USA erwachsen genug ist um mit quengelnden Kleinkindern zurecht zu kommen - ohne an jeder Kasse einen Schokoriegel kaufen zu müssen. &lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6596</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-04-08/Kinder+an+die+Macht</link>
      <pubDate>08 Apr 2025 05:51:28 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wir müssen über Geld reden...</title>
      <description>&lt;p&gt;Immer wieder habe ich festgestellt, dass Geld zum einen maßgeblich unser Leben bestimmt auf der anderen Seite niemand ernsthaft darüber sprechen will. Mehr noch, Finanzthemen oder gar Buchhaltung wirken auf die meisten eher abschreckend. Viele wollen damit einfach nichts zu tun haben, selbst wenn sie sich selbstständig machen wollen oder gar ein Unternehmen leiten. Dabei ist es doch wichtig zu wissen, wie ein Darlehn oder ein Girokonto funktioniert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also habe ich mir vorgenommen mehr über Geld zu reden! Für den Anfang habe ich mit drei Themen die ich bearbeiten will ausgesucht. Als Ergänzung stelle ich ein Gesellschaftspiel, bei dem man viel über Einnahmen und Ausgaben im täglichen Leben lernen kann, vor. All dass habe ich als  &lt;a title=&quot;Meine Angebote auf Zenopia.de&quot; href=&quot;https://zenopia.de/product/1000/&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2093&apos;);&quot;&gt;Workshops auf Zenopia&lt;/a&gt;  (bzw.  &lt;a title=&quot;Meine Angebote auf DresZen.de&quot; href=&quot;https://dreszen.de/product/1000/&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2089&apos;);&quot;&gt;DresZen&lt;/a&gt; ) angelegt - dort werden die einzelnen Themen im Detail beschrieben und man kann direkt Plätze reservieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist natürlich noch ein Weilchen hin, bis der erste Workshop startet, ich bin aber jetzt schon gespannt und freue mich auf interessante Gespräche. Vielleicht ist ja das eine oder andere Thema für Dich dabei!&lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6595</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-03-27/Wir+m%C3%BCssen+%C3%BCber+Geld+reden...</link>
      <pubDate>27 Mar 2025 06:16:59 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ich habe zwei Stimmen</title>
      <description>&lt;p&gt;Der amtliche Stimmzettel für die Bundestagswahl in rund zwei Wochen beginnt (fast) mit der groß- und fettgedruckten Aussage: Sie haben 2 Stimmen. Und tatsächlich: ich höre zwei Stimmen in meinem Kopf. Während die eine dafür plädiert nach meiner Überzeugung zu wählenl, souffliert mir die andere ich solle taktisch meine Kreuze setzen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die beiden Stimmen sind vielleicht auch Ausdruck dafür, dass ich mir bei der nächsten Regierung mehres wünsche. Zum einen habe ich das Ziel den Rechtsruck umzukehren und die AfD wieder los zu werden. Hier stimme ich den Worten von Franz Josef Strauß zu, der sagte: „ &lt;a title=&quot;Zitat von Franz Josef Strauß vom 9. August 1987&quot; href=&quot;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/archivradio/franz-josef-strauss-1987-rechts-von-der-csu-102.html&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2077&apos;);&quot;&gt;Rechts von der CDU/CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben.&lt;/a&gt; “ Dabei ist mir die CDU schon rechts genug und die Nähe zur Wirtschaft beißt sich mit dem Gedanken, dass diese Partei das Volk vertreten will. Die CDU zu wählen käme mir also nicht in den Sinn - oder ist die CDU die einzige die man wählen muss um die AfD zu verhindern?  &lt;a title=&quot;Wahlumfragen&quot; href=&quot;https://www.wahlrecht.de/umfragen/&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2078&apos;);&quot;&gt;Laut Umfragen&lt;/a&gt;  käme die CDU auf rund 30% der Stimmen und wird vermutlich die stärkste Partei werden. Dennoch fehlen gut 20% zur absoluten Mehrheit - es muss also mindestens ein starker oder zwei nicht ganz so starke Koalitionspartner mitmachen. Und mitmachen werden diese sicher nur, wenn sie genügend eigene Programmpunkte in einen Koalitionsvertrag einbringen dürfen. Aus taktischen Gründen die CDU zu wählen erscheint mir nicht als klug, viel eher könnte es sich lohnen potentielle Koalitionspartner zu unterstützen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Allen voran wäre das wohl die SPD. Sie kommt laut Umfragen auf nur 15% und wäre demnach als Koalitionspartner halb so stark wie die CDU und dann fehlen immer noch 5% um eine stabile Regierung bilden zu können. Ein weiterer kleiner Partner würde also ausreichen. Aber nach kleinen Partner sieht es diesemal nicht aus. Die FDP wird es, wenn überhaupt, nur mit viel Glück über die 5%-Hürde schaffen und die Linke wir den Einzug in den Bundestag voraussichtlich ebenfalls verfehlen. Ähnlich mau sieht es mit BSW aus - ob sie es in den Bundestag schaffen ist fraglich. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ziehen nur vier Parteien in den Bundestag (CDU, SPD, Grüne und AfD) reicht der CDU wahrscheinlich die  &lt;a title=&quot;Welche Koalitionen sind möglich?&quot; href=&quot;https://www.fr.de/politik/bundestagswahl-2025-koalitionen-umfragen-prognosen-regierung-buendnis-aktuell-93511681.html&quot; class=&quot;&quot; target=&quot;_blank&quot; onclick=&quot;return WB.UI.Link.forward(this, &apos;2079&apos;);&quot;&gt;Koaltion mit einer der anderen Parteien&lt;/a&gt;  für eine Mehrheit der Sitze. Mischen mehr Parteien mit, müssen drei Parteien koalieren - das würde wiederum bedeuten, dass die Grünen mit dabei wären. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und so sitzen nun meine beiden Stimmen und ich vor dem Wahlzettel und überlegen immer noch was zu tun ist. Aber nach all dem Gerede über die Wahl und dem Wahlkampf der sich nur um Migration und Wirtschaft dreht wird mir immer deutlicher, das es darum überhaupt nicht geht. Die Menscheit und Deutschland hat größere Probleme. Wir haben Krieg in Europa, eine US-Präsidenten der auf dicke Hose macht, rechtsgerichtete und nationalistische Pareien überall in Europa und die Klimakatastrophe steht vor der Tür. Um dem entgegen zu wirken müssen Klimaschutz,  Bildung und soziale Gerechtigkeit die obersten Ziele der Politik sein. Alles andere ist nur Ablenkung und verfolgt egoistische Ziele. So ist es am Ende doch ganz leicht meine beiden Stimmen zu vereinen und für ein gemeinsames Ziel einzusetzen. &lt;/p&gt;</description>
      <author>gERD Schaufelberger</author>
      <guid>www.schaufelberger.de/blog/6594</guid>
      <link>https://www.schaufelberger.de/blog/2025-02-11/Ich+habe+zwei+Stimmen</link>
      <pubDate>11 Feb 2025 06:10:12 GMT</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>