Exakte Korintenkacker

Mobbing

Ich fühle mich gemobbt! Viel zu oft wird man im World-Wide-Web nach seinen Daten gefragt. Hin und wieder ist es allerdings notwendig, seine Kontaktdaten aus dem waren Leben anzugeben. Schließlich soll das Paket, dass gerade bestellt wurde auch seine Bestimmung finden. Natürlich hatte ich auch nicht vor die Bank bei der Kontoeröffnung zu beschwindeln, habe aber nicht damit gerechnet, dass die so gar keinen Spaß verstehen. So wurde ich gezwungen meinen Vornamen mit einem kapitalen Letter anfangen zu lassen.

Auf der anderen Seite musste ich schon negative Erfahrungen sammeln, weil Namen oder Daten auf einer Kreditkarte nicht exakt so geschrieben waren wie im Personalausweis. Dabei handelte es sich um die Karte eines Freundes, der für uns im Marokko Geld besorgen wollte. Da auf seiner Kreditkarte aber nicht der vollständige Name, sondern nur eine abgekürze Form stand gestalltete sich das als äußerst schwierig. Schwierig natürlich auch deshalb, weil für einen Marrokkaner nicht klar nachvollziehbar ist, dass es sich bei dem Namen einfach um die Kurzform handelt. Insbesonder dann wenn wir uns nur auf französisch verständigen konnten - was für uns alle eine Fremdsprache war. Ich glaube, dass wir ab diesem Zeitpunkt beide ziemlich benibel darauf achten, dass die relevanten Angeben genau stimmen.

So kann ich es durchaus nachvollziehen, dass die Bank meinen Namen in exakter Schreibweise verlangt - schließlich wird der Name auf Kreditkarten und anderen wichtigen Dokumenten prangen.

9. Dez. 2019 (14:10) | gERD Schaufelberger

Wir verkaufen unser Haus

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So ist das Leben: Unsere Eltern haben ein Haus gebaut und die Kinder sind in alle Winde verstreut. Darum verkaufen wir unser Haus. Wenn ihr also jemanden kennt der einen schöne Heimat für seine Familie sucht, schaut auch die Details auf www.schaufelberger.de/haus an und meldet euch bei uns.

Ja, wir haben uns dort sehr lange sehr wohl gefühlt. Gerne erinnere ich mich auch an meine Kindheit zurück, als wir mir Rulschuhen und Fahrrädern das Wohngebiet unsicher gemacht haben. Wir haben den wilden Garten mit Baumhäusern bewohnbar gemacht, Banden gegründet und Lagerfeuer gemacht. Im Sommer sind wird mit der Dauerkarte ins Freibad und im Winter mit dem Schlitten auf Köple. Später fuhren wir mit dem Mofas durch die Weinberge und feierten Parties auf dem Höheforst. Weingarten ist mir immer noch eine Heimat und ich freue mich jedes mal, wenn ich dort vorbei komme.

30. Nov. 2019 (18:29) | gERD Schaufelberger

Newsletter Tools

sale

Eigentlich kann ich E-Mail-Newsletter nicht leiden. Ich bekomme schon genug E-Mails und versuche es daher zu vermeiden mich für irgendwelche Newsltter anzumelden - vorallem wenn diese nur aus bitte-kauf-mich-Botschaften bestehen. Auf der anderen Seite verfolgt mich dieses Thema seit 2006 als unser Team anfing eine Abonnentendatenbank mit über 60 Millionen validen E-Mail-Adressen zu verwalten. Außerdem muss ich sagen, dass Newsletter aus technischer Sicht sehr interessant sind.

Aber auch für das Marketing sind Newsletter interessant - vor allem natürlich weil der direkte Zugang zum Postfach eines interssierten Kunden Gold wert ist. Desweiteren lassen sich per E-Mail viele Menschen innerhalb von kurzer Zeit erreichen und das für verschwindend geringe Versandkosten. Ebenso fallen bei diesem digitalen Medium keinerlei Druckkosten an und die Erstellung eine Newsletters geht viel schneller als jede Print-Brochüre. Darüber hinaus bieten modern Newsletter-Systeme die Möglichkeit Empfänger zu segmentieren und zu filtern. Damit landet wirklich nur das im Postfach eines Empfängers was er wirklich interessant findet.

So ist es irgendwie passiert, dass ich auch in Wombat ein Newsletter-System intergriert habe. Angefangen hat es mit der Verwaltung der Abonnenten, inzwischen ist es ein ausgewachsenes System mit dem sich HTML-Newsletter erstellen und versenden lassen und die Öffnungs- und Klickrate verfolgen lassen. Und ich muss sagen, dass ich auf den Geschmack gekommen bin und niemand zwingt einem stupide hier-kaufen-es-ist-billig-Newsletter zu versenden.

30. Okt. 2019 (07:03) | gERD Schaufelberger

Xinclude

risiko

Teile und herrsche lautet ein Paradikma der Informatik und beschreibt eigentlich die Zerlegung schwieriger Probleme und kleine, leichter zu lösende. Aufgeteilt werden aber nicht nur Probleme sondern auch Dateien. Zugegebenermaßen ist das kein neues Feature, Xinclude und Template- Includes gibt es schon lange im Wombat Framework. Beide dienen dazu große Dateien aufzuteilen und sie mittels "include" wieder zusammenzustecken. Während die Xincludes für Konfigurationsdateien verwendet werden, sind Template-Includes für HTML-Snippsel im Einsatz.

Neu ist, der massive Einsatz dieser Technik. Ein Standardbeispiel für die Verwendung von Includes sind Formulare: Elemente wie Vorname oder E-Mail-Adresse werden in vielen Formularen abgefragt. Mit Xinclude kann die Konfiguration für diese Felder in ein e separate Dateien ausgelagert und dann überall mit <xinc>email</xinc> und <xinc>vorename</xinc> eingefügt werden. Das gleiche Prinzip findet bei den Template Dateien Anwendung: auch hier lassen sich die einzelnen Formularelement auslagern und dann mittels Include an die richtige Stelle im Template einfügen. Das erleichtert den Überblick in großen Formularen und (HTML)-Templates. Außerdem hat es den Charme, dass HTML-Schnippsel nicht überall hineinkopiert werden müssen und die Korrektur eines Tippfehlers, Änderungen an dutzenden von Dateien nach sich zieht.

Sind die Dateien in einem Projekt sinnvoll aufgeteilt, lassen sie sich besser sortieren und verwalten. Auf diese Weise kann man selbst bei größeren Projekten mit tausenden Dateien den Überblick behalten und souverän herrschen.

30. Sep. 2019 (07:18) | gERD Schaufelberger

Datenspurensuche mit Kindern

Datenspuren 2019

Unter dem Motto "Patch gehabt" fand am Wochenende die jährliche Konferenz des Chaos Computer Club Dresden ( c3d2 ) statt. Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich es erst am Sonntag geschafft habe dort aufzukreuzen. Dafür aber mit zwei Jungs im Schlepptau! Ich war mir allerdings nicht sicher, ob sich die beiden auf eine Veranstaltung des CCC einlassen würden, aber nach dem was ich auf dem Camp gesehen hatte, beschloss ich, es zu versuchen.

Als wir unsere Fahrräder abgeschlossen hatten, mussten wir uns natürlich erstmal zurecht finden und die Örtlichkeiten erkunden. Es dauerte eine Weile bis wir das Fabmobil entdeckt hatten - naja, so einen großen, schwarzen Doppeldeckerreisebus übersieht man auch leicht - aber dann hatten sich die beiden festgefressen.

Im Bus gibt es mehrere 3D-Drucker, einen Laserschneider, Bohrmaschinen, Sägen und allerhand Werkzeug und Arbeitsplätze mit Laptop, Lötkolben und Heißklebepistole. Zunächst trauten sich die beiden nicht irgendetwas anzufassen, bis ihnen ein Junge in ihrem Alter zurief, dass sie sich einfach an einen Laptop setzen sollten. Er organisierte das Passwort für die Anmeldung, zeigte ihnen welches Programm sie starten müssen und wie sie die Grundelemente für einen 3D-Druck zusammenfügen konnten.

Das Eis war gebrochen! Zunächst spielten sie mit den einzelnen Elementen herum, platzierten hier und da eine Wand und machten sich mit den Werkzeugen vertraut. ich selbst versuchte mich möglichst zurück zu halten. Zunächst schaute ich ihnen noch über die Schulter und gab den einen oder anderen Tipp, aber ich merkte schnell, dass ich hier nicht gebraucht wurde. Also verlies ich das Fabmobil, holte mir eine Kaffee und beobachtete von eine, wunderbaren Platz an der Sonne das bunte Treiben. Gelegentlich lukte ich in den Bus, nur um mit Zufriedenheit festzustellen, dass die beiden schwer beschäftigt damit waren das Modell für ihren ersten 3D-Druck zu erstellen.

Nach mehr als zwei Stunden Arbeit war es soweit: Das Modell konnte in Druck gehen! Sichtlich ausgehungert schaufelten die beiden ein große Portion Nudeln mit Gemüse und π-nut-Soße in sich hinein um schnell wieder auf Erkundungstour gehen zu können. Schließlich hatten wir eine Stunde totzuschlagen bis der Ausdruck fertig war. Aber das war dank VR-Installation zum Ausprobieren, elektrischen Skateboard und Fahrrad mit E-Motor (kein E-Bike) kein Problem. Als wir schließlich wieder unsere Fahrräder von den Schlössern befreit hatten, konnten wir auf einen spannenden und kreativen Tag zurückblicken. Zwar hatte ich nicht einen Vortrag angehört, aber dafür habe ich den Beleg, dass Veranstaltungen des CCC doch was für Kinder sind - für große und für kleine.

23. Sep. 2019 (09:46) | gERD Schaufelberger

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