Arbeitskraft

Ich suche Mitarebeiter im Bereich Web-Entwicklung

Ich suche tatkräftige Unterstützung im Bereich HTML, CSS und JavaScript. Wenn Du an solchen Dingen Spaß hast und schon das eine oder andere in dieser Richtung gemacht hast, bist Du willkommen. Ich habe jede Menge interessante und anspruchsvolle Projekte und ich bin sicher, dass uns die Arbeit nicht ausgehen wird.

Egal ob Freelancer oder Erstsemestler, melde Dich, wenn Du interesse hast!

9. Feb. 2021 (13:06) | gERD Schaufelberger

Wombat 3.7.0

Wombat sind vom ausstreben bedrohte Tiere und das Wappentier des Wombat-Frameworks

Seit heute gibt es eine neue Version des Wombat Web Frameworks: Wombat 3.7.0 . Ich könnte jetzt anfangen über die lange Geschichte von Wombat zu Plaudern. Aber ich will mich hier auf das Wichtigste beschränken: Was sind die coolsten Features von Wombat 3.7.0?

Mesh-Up-Anything: Bereits in früheren Versionen war es möglich weitere Ordner zum Nachladen von Klassen einzubinden. Dadurch wurde es möglich das Wombat Framework im Originalzustand zu verwenden und Anpassungen für das konkrete Projekt klein zu halten beziehungsweise nicht in einer Copy-n-Past-Orgie zu enden. Die neuen Versionen erlauben nun nicht nur Konfigurationsdateien und Klassen aus verschiedenen Quellen einzubinden sondern auch HTML-Templates, CSS, JavaScript und alle anderen Resourcen. Um dieses Feature zu unterstützen wurden und werden die einzelnen Elemente modularisiert, was die Wiederverwendungsrate von HTML-Schnipsel, Quellcode, XML-Einstellunge etc. stark erhöht.

Bootstrap-5-Ready: Die neue Version vom Wombat ist bereits für das neue Bootstrap 5 vorbereitet. Das erlaubt es neue Projekte direkt mit dem brandneuen Bootstrap 5 zu starten. Die Unterstützung für Bootstrap 4 ist natürlich weiterhin gegeben.

Page-Optimization: Gerade in den letzen Wochen ist viel Arbeit in die Optimierung der Ladezeiten (für mobile Geräte) von Wombat Webseite geflossen. Das fängt an bei der Ausgabe von Bildern im WebP-Format, geht über Picture-Tags bis zu alternativen Bildgrößen je nach Auflösung des Monitors. Eine anderer Bereich der Optimierung betrifft das Laden von CSS, JavaScript und Schriftarten. Dabei werden später benötigte Datei verzögert (defered) und Inhalte die auf jeden Fall benötigt werden vorausschauend (preload) geladen.

SEO-Features: Neben der Optimierung der Ladezeiten wurden auch die Helfer für SEO verbessert. Das betrifft vor allem die Erstellung von Sitemaps (sitemap.xml) aber auch die Unterstützung von Structured Content (schema.org). Weiter kamen Standard-Module zur Verwaltung von Meta-Tags und zur Erstellung von LandinPages hinzu.

Daneben gibt es natürlich jede Menge viele kleine Verbesserungen wie neue Template Modifier, erweiterte Formular-Elemente, verbessertes XMerge und XInclude, neues Banner-Modul, und und und.

9. Feb. 2021 (10:57) | gERD Schaufelberger

Hard to Outrun Page Speed

Über die PageSpeed Insights API werden die Leistungsfähigkeit einer Seite auf mobilen und Desktop-Geräten gemessen und Optimierungsmöglichkeiten aufgelistet, mit denen sich die Seite verbessern lässt.

Die Google PageSpeed Insights API ist ein Dienst um die Geschwindigkeit einer Webseite zu messen und aufzuzeigen wo etwas verbessert werden kann. Da es sehr schwer ist die volle Punktzahl zu bekommen ist es manchmal etwas deprimierend dieses Mecker-Tanten-Werkzeug zu verwenden. Auf der anderen Seite hilft es bei der Optimierung und sorgt somit für eine bessere User-Experience der Webseite.

Ja, die Ratschläge von PageSpeed Insights helfen einem wirklich bei der Optimierung, allerdings sind einige davon etwas fern der Machbarkeit. Beispielsweise soll man Next-Generation Bildformate wie JPEG 2000 oder JPEG XR verwenden, obwohl diese Formate von vielen Browsern nicht unterstützt werden (noch nicht). Der Ratschlag den Cache für statische Dateien auf ein Jahr hoch zu setzten halte ich für etwas fragwürdig. Daher begnüge ich mich gerne mit weniger als 100 Punkten. (Übrigens: schaltet man PageSpeed Insight von "Mobil" auf "Desktop" ist alles grün und die 100 Punkt sind schnell erreicht.)

Auf der anderen Seite half mit PageSpeed Insights dabei die Tools für die Auslieferung von JavaScript-Dateien zu verbessern und damit die Geschwindigkeit erheblich zu steigern. Denn gerade bei komplexeren Webseiten werden einige JavaScript-Bibliotheken geladen und einige sicher nicht zur Darstellung der "First Contentful Paint" benötigt. Daher ist es bei vielen Webseiten einen gute Idee, einen großen Teil der JavaScript-Dateien zeitlich verschoben zu laden. Mit der Integration dieses Features in Wombat-Framework werden viele Webseite davon profitieren. Dafür kann man schon mal den Nachmittag mit der Mecker-Tante verbringen.

6. Jan. 2021 (19:28) | gERD Schaufelberger

Neues System für alten Server

Server Racks in einem Rechenzentum

Auch an unseren Servern geht die Zeit nicht spurlos vorbei. Eine Installation ist nun wirklich in die Jahre gekommen. Dabei ist die Hardware durchaus noch zu gebrauchen, nur die Software hatte schon tiefe Falten, was und dann und wann graue Haare bereitete. Natürlich haben wir das System im Großen und Ganzen aktuell gehalten, allerdings waren wir aus verschiedenen Gründen etwas ängstlich komplett auf die neue Version des Betriebssystems umzusteigen.

Nachdem der Featuredruck aber immer größer wurde und viel Recherche und Tests haben wir es endlich gewagt, das Betriebssystem und mit ihm all die Softwarepaket auf die nächste große Version hochzuziehen. Wie auch in den Tests funktionierten 99% des Upgrades tatellos. Auch unsere selbst gepachte oder programmierte Software funktionierten einfach weiterhin oder konnte problemlos portiert werden. Es dauerte zwar ein paar Stunden bis alles wieder an Ort und Stelle war - aber aus diesem Grund hatten wir uns für dieses Wochenende auch nichts anderes vorgenommen. Das letzte Prozent sorgte dafür für gewaltiges Stirnrunzeln und Rauchwolken über unseren Köpfen. Letztendlich stellte sich heraus, dass ein Programm eine Bilbliothek verwendete, die zwar den selben Namensraum kannte, darunter aber etwas völlig anders verstand, worauf hin das Programm mit einem Absturz beendet wurde. Leider konnten wir das Problem nicht lösen ohne das ganze Programm umzuschreiben. Also entschieden wir uns für einen Workaround, der schlicht den Aufruf der doppelt belegten Funktion verhindert.

Jetzt tut auch dieser Server wieder seinen Dienst und die meisten Nutzer haben nichts von der nächtlichen Aktion mitbekommen. Den Workaround können wir sicherlich bald durch eine verbesserte Programmversion ersetzen und ich sicher, dass uns die alte Hardware noch viele Jahre gute Dienste leisten wird.

7. Dez. 2020 (09:32) | gERD Schaufelberger

Olle Kamellen

Moorsches Gesetzt: die Verdopplung der Intetragionsdichte alle zwei Jahre von links nach rechts:   - 3.5" Diskette DD, 880kByte   - 3.5" HDD, 540 MByte   - 2.5" HDD, 320 GByte  - M2 SSD (20 x 80mm), 256 GByte

Kennt ihr auch die alten Leute, die immer und immer wieder Geschichten von Früher erzählen und mit ihren ollen Kamellen unter den Zuhörern für Stirnrunzeln und Augenrollen sorgen? Und eigentlich zähle ich mich nach wie vor zur Generation der Augenroller und Stirnrunzler, allerdings ertappe ich mich hin und wieder dabei aus meinem eigenen vertaubten Nähkästchen zu plaudern.

Die Tage war wieder so eine Gelegenheit. Ich habe einen neuen - vier Jahre alten Gebraucht-Laptop - erstanden und dazu eine - technisch ebenfalls antiquierte - SSD mit ordentlichen 2 TByte Speicherplatz gekauft. Die Platine der SSD misst rund 20 x 80 mm und wiegt keine 10 g. Da mir sofort der Vergleich mit 2,5 und 3,5 Zoll-Festplatten - die um ein vielfaches größer und schwerer sind - ins Auge sprang, war die nächste Assoziation das moorsche Gesetz . Nach Gordon Moors Gesetz, oder besser seine Beobachtung beziehungsweise Voraussage, wird sich die Intergrationsdichte elektronischer Schaltkreise alle zwei Jahre verdoppeln, während die Kosten und Preise aber eher fallen. Mit dieser alten Geschichte aus der Computersteinzeit (1965 / 1970) kam ich natürlich erst viel später in Berührung. Dann nämlich, als ich es mir leisten konnten meinen Computer mit einer 120 MByte fassenden Festplatte und 8 MByte RAM auszustatten. Bis dahin wurde mein Computer ausschließlich mit Disketten gefüttert und eine meiner Aufgaben bestand darin, diese auf Verlangen ins Laufwerk zu schieben. Auf einer 3,5 Zoll Diskette ließen sich rund 1 MByte an Daten unterbringen - ich hatte also plötzlich den Luxus auf 120 Disketten zugreifen zu können, ohne Discjockey spielen zu müssen.

Erst Tage oder Wochen später realisierte ich, dass die Fesplatte noch einen weiteren Vorteil hatte: sie war schneller als Disketten - viel schneller! Während die Bits mit 250 kb/s von der Diskette zu lesen waren, flogen die von der Festplatte mit 1000 bis 2000 kb/s in den Computer. Ladezeiten gehörten von nun an der Vergangenheit an - wenigstens ein Weilchen. Mit der Zeit wurden Disketten durch CD-ROMs ersetzt und als wir den ersten DSL-Anschluss mit 768 kb/s ins Haus bekamen, tummelte sich in meinem Rechner eine 4 GByte und eine 540 MByte Festplatte. Inzwischen haben wir eine 50 Mb/s Glasfaserleitung und auch die Datentransferraten haben sich vervielfacht: So könnte ich die 120 MByte meiner ersten Festplatte innerhalb einer Sekunde von der SSD ins RAM einlesen. Im übrigen passen in die 8 GByte RAM mehr als 60 dieser Festplatten und auf die 2 TByte SSD rund 17000.

So sorge ich heute mit meinen ollen Kamellen für Augenrollen und Stirnrunzeln und ich werde den Verdacht nicht los, dass sie nur so freundlich lächeln weil ich doppelt so alt bin wie sie und sie sich bereit machen mir über die Straße zu helfen.

22. Nov. 2020 (22:16) | gERD Schaufelberger

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