Erledigt!

erledigt

Die Arbeit geht nie aus - im Gegenteil! To-Do-Listen tendieren dazu immer länger zu werden und Dinge, die man sich schon lange vorgenommen hat, werden immer wieder verschoben, weil etwas dringendes dazwischen kommen. Und von überall kommen neue Aufgaben, per E-Mail, per Messanger, per Telefon oder aus der letzten Video-Konferenz. Vom Chef, von Kollegen, von Projektpartnern und natürlich von Kunden. Alles wichtig, alles dringend. Das alles unter einen Hut zu kriegen ist ein Ding der Unmöglichkeit - und eigentlich hat der Arbeitstag auch nur acht Stunden.

So kommt es hin und wieder vor, dass ich tagelang von einer zur anderen Aufgabe hetzt und scheinbar nichts fertig wird. An solchen Abenden zweifelt man daran, ob man überhaupt etwas geschafft hat. Wenn es mir dann zu deprimierend wird, höre ich auf zu arbeiten und hole die alten Aufgaben hervor - und zwar die erledigten! Zu diesem Zweck sammle ich auch die alten Notizzettel auf denen ich Aufaben notiere. Immer schön eine Aufgabe pro Zettel, ist die Aufgabe erledigt, kommt sie ins Schubfach. Dann kann ich den Erledigt-Stapel herauskramen, in dem schmökern, was mir in letzter Zeit die Zeit greaubt hat und den ganzen Stapel ins Altpapier beförden. Ähnlich gehe ich auch mit alten Tickets im Task-Tracking um - aber bisher bin ich der Versuchung widerstanden, die alten Tickets auszudrucken um sie im Altpapier versenken zu können. Aber befriedigend wäre es schon.

23. Jun. 2020 (17:43) | gERD Schaufelberger

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